Räume vor einer Renovation freimachen: was bleibt, was muss weg?

Vor einer Renovation muss genau die Fläche frei werden, die der Handwerksbetrieb für seine Arbeiten benötigt. Fragen Sie deshalb zuerst, welche Möbel vollständig hinausmüssen und was an Ort und Stelle bleiben darf. Anschliessend legen Sie für jeden betroffenen Gegenstand fest: behalten, vorübergehend anderswo unterbringen oder dauerhaft entfernen.

So entsteht ein überschaubarer Auftrag. Für einen neuen Boden im Arbeitszimmer ist eine andere Vorbereitung nötig als für Arbeiten an einer einzelnen Wand.

Erst mit dem Handwerksbetrieb den freien Bereich festlegen

«Das Zimmer etwas ausräumen» ist für die Vorbereitung zu ungenau. Lassen Sie sich konkret sagen, welche Flächen zugänglich sein müssen. Betrifft das die gesamte Bodenfläche, bestimmte Wände oder auch den Zugang über andere Räume?

Klären Sie dabei vier Fragen:

  • Müssen auch schwere oder befestigte Möbel entfernt werden?
  • Darf ein Möbel im Raum stehen bleiben, und wenn ja, an welcher Stelle?
  • Welche Wege braucht der Handwerksbetrieb für Material und Geräte?
  • Zu welchem Zeitpunkt muss der Raum frei sein und wann kann er wieder eingerichtet werden?

Das entscheidet der ausführende Betrieb anhand seiner Arbeiten. Vereinbaren Sie auch, wer verbleibende Möbel abdeckt oder schützt. Eine Decke über dem Schrank ersetzt keinen freien Arbeitsbereich, wenn der Schrank selbst im Weg steht.

Jedem Gegenstand ein eindeutiges Ziel geben

Trennen Sie die Entscheidung über ein Möbel von der Frage, wer es bewegt. Ein Regal kann aus dem Zimmer müssen und trotzdem erhalten bleiben. Umgekehrt lohnt es sich selten, ein bereits zur Entsorgung bestimmtes Möbel mehrfach zwischen Räumen zu verschieben.

Mit einer einfachen Raumliste lässt sich das festhalten:

Gegenstand Entscheidung Ziel und Vorbereitung
Schreibtisch Behalten und später zurückstellen Vorübergehender Platz im Gästezimmer; Inhalt vorher herausnehmen
Altes Regal Dauerhaft entfernen Zur vereinbarten Entrümpelung freigeben
Kartons mit Unterlagen Behalten In einen eindeutig bezeichneten, geschützten Bereich bringen
Befestigter Einbauschrank Noch offen Ausbau mit dem zuständigen Handwerksbetrieb klären

Diese Beispiele sind eine Planungshilfe. Tragen Sie Ihre tatsächlichen Gegenstände und Zielorte ein. Bei mehreren Beteiligten sollte eine Person die aktuelle Liste führen, damit ältere Absprachen nicht weiterverwendet werden.

Auch vorübergehend abgestellte Möbel brauchen Platz

Prüfen Sie den vorgesehenen Zwischenplatz, bevor das erste Möbel bewegt wird. Bleiben Türen benutzbar? Sind benötigte Gegenstände weiterhin erreichbar? Kommen die Handwerker mit ihrem Material noch vorbei?

Nutzen Sie gemeinsame Hausflure, Treppenhäuser oder Kellergänge nicht einfach als Abstellfläche. Stimmen Sie geeignete Stellflächen mit der Verwaltung ab und halten Sie Wege frei. Ein voller Nebenraum wird sonst schnell zum nächsten Problem.

Soll ein Möbel ausser Haus untergebracht werden, müssen Zielort, Zugang, Transport und späterer Rückweg feststehen. Eine Einlagerung ist eine eigene organisatorische Aufgabe und nicht automatisch Teil einer Entrümpelung. Prüfen Sie ausserdem, welche Möbel nach der Renovation tatsächlich wieder in den Raum passen und gebraucht werden.

Räumung und bauliche Arbeiten klar unterscheiden

Lose Möbel und Hausrat zu entfernen ist eine andere Aufgabe als Bodenbeläge, Dämmung, feste Einbauten oder technische Anschlüsse auszubauen. Halten Sie deshalb schriftlich fest, was zur Entrümpelung gehört und welche Arbeiten der Handwerksbetrieb übernimmt.

Bei Gebäuden aus der Zeit vor 1990 weist die Suva auf die notwendige Asbestabklärung vor Umbauarbeiten hin. Lassen Sie verdächtige Bauteile fachlich beurteilen. Entfernen oder bearbeiten Sie solche Materialien nicht selbst, um den Raum schneller freizumachen.

Wenn Sie nicht wissen, ob ein Gegenstand nur befestigt oder Teil des Gebäudes ist, bleibt er bis zur Klärung ausgenommen. Für die erste Besprechung genügt eine Beschreibung oder ein Foto aus sicherem Abstand.

Termine mit einem klaren Übergabepunkt planen

Legen Sie nicht nur den Beginn der Renovation fest. Entscheidend ist, wann der Handwerksbetrieb den vorbereiteten Raum tatsächlich übernimmt. Planen Sie die Entfernung nicht mehr benötigter Gegenstände so, dass anschliessend Zeit für einen kurzen Kontrollgang bleibt.

Prüfen Sie bei diesem Rundgang:

  • Sind die vereinbarten Flächen und Zugänge frei?
  • Stehen alle Möbel zum Behalten am richtigen Ort?
  • Sind offene Arbeiten einem zuständigen Betrieb zugeordnet?
  • Entspricht der Zustand des Raums den besprochenen Anforderungen?

Für die Rückkehr der Möbel stimmen Sie einen eigenen Zeitpunkt mit dem Handwerksbetrieb ab. Trocknung, weitere Arbeitsschritte und die Nutzung neuer Oberflächen können diesen Termin beeinflussen. Eine pauschale Wartezeit passt deshalb nicht zu jeder Renovation.

Fragen zum Freimachen vor einer Renovation

Wie plane ich das Ausräumen, wenn mehrere Zimmer nacheinander renoviert werden?

Lassen Sie sich die Reihenfolge der Arbeiten vom Handwerksbetrieb bestätigen. Planen Sie für jedes Zimmer einen freien Zeitraum und einen geeigneten Zwischenplatz für die Möbel. Prüfen Sie vor dem Umstellen, ob dieser Platz in der nächsten Bauphase gebraucht wird. So müssen dieselben Stücke nicht mehrfach ungeplant bewegt werden.

Soll ich noch brauchbare Möbel vor der Renovation vorsorglich entsorgen lassen?

Nur wenn Sie sich bereits entschieden haben, sie nicht weiterzuverwenden. Prüfen Sie zuerst die spätere Raumaufteilung und den Zustand der Möbel. Für Stücke, deren Verwendung noch offen ist, brauchen Sie einen Zwischenplatz. Die Notwendigkeit, einen Raum zu leeren, ist für sich genommen kein Grund zur Entsorgung.

Was muss ich bei einem Rücktransport nach der Renovation mitplanen?

Halten Sie fest, welche Möbel zurückkommen, wo sie stehen sollen und wer den Transport übernimmt. Klären Sie den Termin mit dem Handwerksbetrieb, damit die neuen Oberflächen wieder genutzt werden dürfen. Ein vorher vereinbarter Abtransport umfasst nicht automatisch Einlagerung, Rückfahrt oder erneuten Aufbau.

Wenn einzelne Möbel und Gegenstände dauerhaft weg sollen

Bei einer Entrümpelung in Basel entfernt Räumprofi die vereinbarten Gegenstände nach Ihren Vorgaben. Für die Anfrage helfen Fotos des betroffenen Bereichs, die Liste der Möbel zum Behalten sowie Angaben zu Etage, Lift und Zugang. Nennen Sie auch den Termin, zu dem die Handwerker die Fläche benötigen.

Sie müssen dafür nicht den gesamten Haushalt auflösen. Beschreiben Sie, was aus dem Raum entfernt werden soll und welche Vorbereitungen noch offen sind. Wir klären mit Ihnen den Umfang und erstellen eine kostenlose Offerte.

Kostenlose Offerte anfordern

Alle Tipps

Herausgeber: Räumprofi Sari, Oberwil BL.